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Gesund sein und gesund bleiben – das ist ein Wunsch, den man gern anderen mitgibt und für sich beansprucht. Die gesundheitliche Lage von Menschen mit Migrationsgeschichte jedoch unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Das Projekt des Ethnomedizinischen Zentrums e.V. „Mit Migranten für Migranten“, das in Sachsen von der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. durchgeführt wird, setzt sich dafür ein, dass Migrant*innen den gleichen Zugang zu Gesundheitsangeboten bekommen.

Die Idee beschreibt, dass Menschen aus ihrer eigenen Situation, Sprache, Migrationserfahrung und Kultur heraus geschult werden und dies an Menschen ihrer Sprachgruppe weitertragen. Dies macht sie zu interkulturellen Mediator*innen.
In Sachsen möchten wir hierfür Menschen mit Migrationsgeschichte gewinnen, die uns bei der Gesundheitsförderung unterstützen.

Die Teilnehmer*innen haben durch das Projekt die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Schulung zu interkulturellen Mediator*innen für Gesundheitsförderung fortzubilden. Die Themen der Schulung sind:
-       Gesundheitssystem in Deutschland, Gesundheitsversorgung für Geflüchtete
-       Seelische Gesundheit
-       Kindergesundheit
-       Impfschutz
-       Frauen-/Müttergesundheit
Anschließend führen sie als Honorarkraft mithilfe des zur Verfügung gestellten Materials (Präsentationen, Handouts etc.) selbstständig Informationsveranstaltungen für Menschen mit Migrationsgeschichte durch. Der Beginn ist am 15. September 2018.

Kontakt unter:
Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.
Margret Rudolph
rudolph@slfg.de oder unter 0351 – 50193600.

Am Multimedialen Sprachlernzentrum werden im Projekt „Konzeption, Planung und Umsetzung von Kursen für Geflüchtete zur Vorbereitung auf das Hochschulstudium – sprachlich, interkulturell, wissenschaftsorientiert“ zum 01.09.2018 mehrere stud. Hilfskräfte (je 10 h/Woche) bis zum 31.12.2018, wahrscheinlich mit der Option auf Verlängerung gesucht. Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach dem WissZeitVG.

Ziel des Projektes ist es, geflüchtete Menschen auf ein Hochschulstudium an der TU Dresden vorzubereiten. Dazu werden ab Oktober 2018 zwei Intensivkurse stattfinden mit täglich 4 Unterrichtseinheiten Sprachunterricht und 2 Unterrichtseinheiten Tutorien. Die SHK werden für die Tutorentätigkeiten gesucht.

Aufgaben:

- Unterstützung der Lehre als Tutoren, z.B. in Kleingruppen zu Themen des Unterrichts

- Training von sprachlichen Fertigkeiten in Kleingruppen

- Einführung in das akademische Leben und das Fachstudium, z.B. durch Vor- und Nachbereitung von Fachvorlesungen, Organisation von Exkursionen zu universitären Einrichtungen, z.B. Fachbibliotheken

- Organisation von Exkursionen zu außeruniversitären Einrichtungen, z.B. Museen

- Beitrag zur sozialen Integration von Geflüchteten durch Nahebringen der studentischen Kultur Dresdens inkl. Organisation von Exkursionen ins Dresdner Umland

Voraussetzungen:

- immatrikulierte/r Student/in an einer Hochschule

- Interkulturelle Kompetenz, Sensibilität für die Zielgruppe Geflüchtete

- eigenständige und sorgfältige Arbeitsweise

- hohes Engagement und Dienstleistungsbewusstsein

- Freude an der Planung, Organisation und Umsetzung von Exkursionen mit den

Kursteilnehmer_innen

- von Vorteil ist ein Studium im Bereich Sprach- und Kulturwissenschaften bzw. Interesse an Sprachen

Frauen sind ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Selbiges gilt auch für Menschen mit Behinderungen.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte bis zum 31.07.2018 als ein PDF-Dokument an antje.neuhoff@tu-dresden.de bzw. per Post an TU Dresden, Multimediales Sprachlernzentrum, Frau Antje Neuhoff, Helmholtzstr. 10, 01069 Dresden.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Vorstellungskosten werden nicht übernommen.

Das akademische Auslandsamt der TU Dresden wird im folgenden Semester erneut studienvorbereitende Deutschkurse für Geflüchtete anbieten werden. Diese werden an der TU Dresden stattfinden, voraussichtlich am 01.10.2018 beginnen und einen Umfang von 30 Unterrichtseinheiten pro Woche haben (6 UE pro Tag). Der Unterricht wird voraussichtlich bis Ende der Vorlesungszeit im Februar 2019 laufen - vorausgesetzt, dass ab Januar wieder Finanzierungen zur Verfügung stehen.

Um am Kurs teilzunehmen, müssen sich Interessenten bis zum 15. Juli 2018 über uni-assist für die TU Dresden bewerben und bei der Auswahl den Studiengang "BMBF Flüchtlingsprogramm" angeben. Damit bewerben sie sich direkt für den Deutschkurs.

Für eine kostenfreie Bewerbung über uni-assist, können Geflüchtete nach einer persönlichen Beratung die nötige Hochschulbescheinigung bekommen. Ich bin per E-Mail oder telefonisch (am besten mittwochs 9-12 und 13-16 Uhr) erreichbar, um Beratungstermine zu vereinbaren.

Nach einem Aufnahmetest werden die Bewerber mit den besten Ergebnissen in die Kurse aufgenommen. Das Niveau der Kurse wird von den Ergebnissen des Tests abhängen. Die Einladung zum Aufnahmetest bekommen die Bewerber per Post nach Prüfung der Unterlagen durch uni-assist und der TU Dresden.

Weil wir in der Vergangenheit immer häufiger darauf angespochen worden sind, ob wir nicht auch einen Newsletter betreiben, freuen wir uns euch mitzuteilen: Ja, ab jetzt schon!

Hier bekommt ihr alle akuellen News zu unseren laufenden Programmen, Infos zu unseren kostenfreien Sprachkursen arabisch und persisch, Einladungen und Infos zu unserer Veranstaltungsreihe, zu Vorträgen, Lesungen und Events von IDA und unseren Partnern, also alles um im IDA-Kosmos halbwegs den Überblick zu behalten.

Zur Anmeldung und rechtlichen Hinweisen geht es hier:

IDA Newsletter

IDA war im Mai zweimal bei einer 6. Klasse im Ethikunterricht zu Besuch- und hatte dabei tatkräftige Unterstützung. Zusammen mit 5 Geflüchteten und IDA-Aktiven haben wir IDA vorgestellt und über Vorurteile gegenüber Geflüchteten geredet. Zunächst haben wir Vorurteile gesammelt, die die Kinder gegenüber Geflüchteten kennen und von den Erfahrungen der Geflüchteten erfahren. "Flüchtlinge haben eine schlechte Schulbildung" oder "Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg" waren noch unter den harmloseren Vorurteilen, denn auch "Flüchtlinge sind gefährlich und kriminell" stand am Ende der ersten Stunde auf unseren Karten. Von der Gegenseite hörten wir zum Beispiel, dass Kinder aus Angst oft einen großen Bogen um Menschen mit dunklerer Haut und Haaren machen - das verletzt, gibt zu Denken. Während in der ersten Stunde sich alle erst einmal kennenlernen mussten und die Kinder - genau wir wir! - noch ein bisschen schüchtern waren, konnten wir in der zweiten Stunde ganz entspannt in unsere Gruppengespräche gehen. Jede Frage durfte gestellt werden, es ging um Herkunftsland und persönliche Fluchtgründe, um Familie, um Deutschland und das Ankommen hier - aber auch um Fußballclubs, um Pizza und Lieblingsorte in Dresden. Ganz nach dem Motto: Vorurteile baut man am besten ab, wenn man mehr übereinander erfährt und "Vorurteilswissen" durch persönliches Wissen ersetzt. Das Projekt war auch für uns eine Premiere - aber ein voller Erfolg und hoffentlich nicht das letzte Mal! Auch die Kinder haben sehr positive Rückmeldungen gegeben. "Flüchtlinge sind ja ganz freundlich", stellt man da gleich mehrmals fest und ein Mädchen freut sich über die Einblicke, die sie in die in diesem Fall syrische Kultur bekommen hat. Wir danken Elisa Graupner, der engagierten Lehrerin und ehemaligen IDA-Ehrenamtlichen, für diese tolle Idee und die Kooperation!

Am 29.4 waren wir für IDA bei der Verleihung des David-Schmidt-Preis für soziales und sozialpolitisches Engagement

Wir haben viele tolle und inspirierende Menschen getroffen, die mit ihren Projekten und Initiativen die Welt ein bisschen besser machen.
Auch wir wollen weiter unseren aktiven Beitrag dazu leisten, unsere Umgebung für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung solidarischer, lebenswerter und bunter zu gestalten.

Wir danken für die Nominierung und gratulieren den Preisträger*innen vom alternativen Elternetzwerk!

Am 18. April war IDA zu Gast im Landtag. Eingeladen waren alle Vereine, Initiativen, Projektträger, Beauftragte und Beratungsstellen, die sich für Integration und Migration in Sachsen einsetzen. Nach einer Eröffnung durch den Gastgeber, informierte die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping über aktuelle Vorhaben ihres Geschäftsbereiches

Die Sicherung des Ehrenamtes unter dem Motto "Lust statt Frust" stand im Zentrum des Vortrages von Petra Schröter, Ehrenamtskoordinatorin im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Als nächster Punkt wurde das Vorhaben Arbeitgeberhotline vorgestellt.

Außerdem wurden im Rahmen des Netzwerktreffens Vertreter der Wojwodschaft und der Stadt Breslau ihre Integrationskonzepte, herausragende Projekte und best practice-Beispiele vorgestellt. Das Treffen endete mit Berichten aus den Regionen und einer offenen Runde der Akteure. Wir bedanken uns über die Einladung und freuen uns, von dem Treffen profitieren zu können.

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Liebe Leute,

der Termin für den Persisch-Anfänger-Kurs hat sich verändert. Anstatt Mittwoch findet er nun am Dienstag statt. Weitere Infos und die Anmeldung gibt es hier.

Euer IDA-Team

Wir, die studentische Initiative IDA – In Dresden Ankommen, schreiben 3 SHK-Stellen  (Studentische Hilfskräfte) mit einer Wochenarbeitszeit von je 10h/Woche aus. Vertragsbeginn ist voraussichtlich der 01.06.2018 (eine Stelle) und der 01.09.2018 (2 Stellen), die Entlohnung erfolgt nach Tarif SHK (BA/MA) der TU Dresden. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwei Semester. Die Aufgaben umfassen u.a.:

  • Koordinierung von ehrenamtlichen studentischen Helfer*innen und
    Geflüchteten in den Projekten von IDA
  • Konzeptionelle Mitarbeit an den Projekten; Entwicklung und Durchführung neuer Projekte
  • Organisation und Durchführung bestehender Veranstaltungsformate (Begegnungen, Fortbildungen, kulturelle Programme)
  • (Weiter)entwicklung von Lehrmaterialien
  • Öffentlichkeitsarbeit (Pflege der Homepage/Facebook, Kontakt zu
    verschiedenen Netzwerken)

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