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5+5-Forderungen für Solidarität gegen Corona

Durch die Coronakrise werden uns die Missstände der Gesellschaft aufgezeigt, wie selten zuvor. 

Wir alle erleben, wie viele Menschen in unserem Umfeld um ihre wirtschaftliche und gesundheitliche Existenz bangen.
Wir alle bekommen tagtäglich Einschränkungen in unseren Grundrechten zu spüren.
Wir alle hören täglich Geschichten von Arbeiter:innen in systemrelevanten, aber trotzdem unterdurchschnittlich bezahlten Jobs.
Wir alle können zusehen, wie die profitorientierten Gesundheitssysteme vieler Länder an ihre Grenzen stoßen.
Wir alle bemerken nichtsdestotrotz auch eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität in der eigenen Nachbarschaft.

Aber wir alle wissen auch, dass diese Krise uns eben nicht alle gleichermaßen trifft! Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen, Wohnungslose, Geflüchtete in Gruppenunterkünften, und viele weitere sind besonders gefährdet und werden oft nicht von sozialen Sicherungen aufgefangen. Gruppenunterkünfte müssen, auch langfristig, aufgelöst werden und alle betroffenen Gruppen, zum Schutz ihrerer Gesundheit, vorübergehend in Hotels, Ferienwohnungen oder leerstehenden Wohnungen einzeln untergebracht werden - Solidarität muss für alle gelten!
Jedes Menschenleben ist gleich viel wert. Schutz und Sicherheit sollen demnach nicht nur für bestimmte Menschen in Deutschland gelten. Daher fordern wir die Auflösung aller Flüchtlingslager an den europäischen Außengrenzen und die sofortige Evakuierung der Geflüchteten! Hier spielt sich auch ohne den Coronavirus schon eine humanitäre Katastrophe ab, die keinen einzigen Moment tragbar war.
Dresden soll sich aktiv für die Aufnahme von Geflüchteten einsetzen und allen Asylsuchenden einen dauerhaften Aufenthaltsstatus ermöglichen. 
Dresden hat Platz!

#5und5 #KeinViertelFürAusgrenzung #WirHabenPlatz #LeaveNoOneBehind #SaveThem